Virtual-Reality-Lounge

HeK UG. 16 – 02 Uhr

Im Untergeschoss des HeK gibt es gleich vier spannende VR-Projekte, in welche man eintauchen kann.

DUST ist ein VR-Kunstprojekt mit dem Ziel, die Art und Weise, wie Menschen zeitgenössischen Tanz sehen und erleben, durch eine immersive Virtual-Reality-Erfahrung und eine interaktive Website zu verändern. In DUST setzt das Publikum ein VR-Headset auf, um sich in die unmittelbare Gegenwart eines Tänzers und in ein einzigartiges visuelles und akustisches Szenario zu versetzen, um so die Arbeit aus verschiedenen Perspektiven und im Raum, in dem der Tanz tatsächlich stattfindet, zu erleben. Die Installation versucht, unsere Wahrnehmung von Körper, Raum und Zeit durch den Einsatz digitaler Technologien neu zu erfinden. Reale und virtuelle Welten verschmelzen, um neue Umgebungen zu schaffen, in denen das Physische und das Digitale koexistieren und in Echtzeit interagieren.

DUST ist ein Projekt des Prager Künstlerduos Mária Júdová und Andrej Boleslavský. Ihre Arbeit verbindet die Erforschung von Tanzpraktiken sowie partizipativen Performances und Körperbewegungen.

HanaHana 花華, das preisgekrönte VR-Erlebnis der Künstlerin Melodie Mousset, nimmt Spieler_innen mit auf eine erschütternde und spannende Reise in die Tiefen des individuellen Geistes, des Körpers und der Sinne. Besucher_innen sind die First-Person-Spieler_innen von HanaHana 花華, die Lebenskraft in einem surrealen Sandkasten. In einem Schwarm von Molekülen verkörpert, erhalten Benutzer_innen die Fähigkeit, sich zu teleportieren und zu erschaffen. Indem sie sich teleportieren, können sie überall erforschen, indem sie erschaffen, können sie Hände spriessen und Handketten wachsen lassen – alles ist möglich. Die Konstruktionen sind ein gemeinsames Werk einzelner Spieler_innen.

Melodie Mousset ist eine französische Künstlerin wohnhaft in Zürich. Ihre Arbeit beschäftigt sich mittels Performances, Videos, Installationen, Fotografie, Bildhauerei und virtuellen Realitäten mit anthropologischen und ontologischen Kuriositäten. Melodie interessiert sich für den Körper als Vehikel für die physische, rituelle und historiographische Interaktion.

Das Projekt Apoptose ist eine Zusammenarbeit zwischen Sophie Le Meillour und Fabrice Starzinskas und entstand aus der Idee, Sophies handgezeichnetes Universum mit Fabrices kreativer Technikforschung zu verbinden. Das Resultat ist ein Fulldome-360°-Kurzfilm mit einem Original-Soundtrack von Juan Pablo Espinoza und Hervé Moire. Apoptose basiert auf Moon und Nightmares, zwei Serien von Zeichnungen von Sophie, die Fabrice durch Techniken wie generatives Design und klassische Animation in eine bewegte virtuelle Welt verwandelt hat.

Sophie Le Meillour ist eine in Genf lebende Medienkünstlerin, die in verschiedenen Disziplinen arbeitet. Fabrice Starzinskas agiert an der Grenze zwischen Strategie, Innovation und Kreativität.

Dirk Koys Projekt Escape Route nimmt Besucher_innen mittels animierter Fotogramme mit auf eine Reise durch Basel. Die Stadt entfaltet sich vor den Nutzer_innne und Gebäude, Strassen und Plätze verwandeln sich in abstrakte Strukturen. Nach dem Studium der Visuellen Kommunikation an der HGK in Basel spezialisierte sich Dirk auf Grafikdesign, Animation und Videoproduktion. Im Laufe der letzten Jahre konzentrierte sich seine Arbeit vor allem auf das bewegte Bild.

 

http://www.hek.ch/programm/events/event/oslo-night-vr-lounge.html

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