[b2een]

Freilagerplatz.  21.30 – 23.30 Uhr.

Zwei Bachelorstudierende aus dem Institut Kunst an der HGK, welche zusammen ein impro&liveperformance-basiertes Ambient-Musikprojekt gestartet haben, loten zusammen die Möglichkeiten der elektronischen Musik im Rahmen experimenteller Sounds und Liverecording aus. Gesammeltes Soundmaterial und live aufgenommene Samples werden unsynchronisiert zusammengemischt. Im Unwissen, was die andere Person gerade am produzieren ist, geht es uns um das Zwischendrin. Es ergeben sich ausgedehnte Klangpassagen, in denen es nicht um kompositiorische Aspekte wie Intro oder Outro geht. Uns interessiert Klang an sich. Ein Klang wird ausformuliert, nur um weiterverarbeitet und sich weiterentwickeln zu können. Die Suche nach neuen Klangformen steht im Vordergrund. Wir schaffen uns eine Art Labor mit dem wir ständig neue Klangräume kreieren. Wir bringen Klänge in eine Form die gleichzeitig beweglich bleibt, bei der jederzeit hinzugefügt und weggenommen werden kann. Eine Form die nicht abkapselt oder ausschliesst durch den Zwischenraum, in welchem sich die Einzelteile frei bewegen können. So nehmen wir Fragmente, fügen Einzelteile zusammen, die sich sogleich wieder auflösen oder neue Klangkerne bilden. Zusammen erge- ben sie ein kohärentes Ganzes. Der Hörer taucht ein, in ein sich langsam verformendes Klanggebilde.

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